Praxisflüsterer Podcast | Dein Upgrade für die Zahnarztpraxis | Wissenschaft - Business - Leadership

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Interessante Persönlichkeiten aus der Dentalwelt im Interview

Transkript

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00:00:02: Herzlich willkommen beim Praxis Flüsterer Podcast.

00:00:05: Heute zum zweiten Mal zu Gast Gerhard Wittel, Gerhard ist Designer Innenarchitekt und alles was man sonst noch machen kann um einen Raum schön und so wohl zu gestalten dass der auch für ewig genau das austrahlt was man möchte das er ausstrahlt.

00:00:20: und in der ersten Episode haben wir mal das Thema für eine Zahnerspraxis ein klein wenig tiefergelegt oder bislang für eine Arztpraxis.

00:00:27: ja wir haben so viel Rückmeldung bekommen und so viele Nachfragen zu diesem thema.

00:00:31: Also ganz grundsätzlich mir ist aufgefallen, dass man sich auch im Praxisplanungsprozess viel zu spät mit diesen Dingen beschäftigt.

00:00:39: Man spricht über Pragmatik und Funktionen.

00:00:42: Gerd Wettel sagt so schön ja alles pragmatische kommt zum Schluss und das Design wird dann auch irgendwie ein bisschen pragmatisch angemacht.

00:00:48: Und damit hat er komplett recht.

00:00:50: wir sprechen über Röntgen, über Stühle, über Laufwege, über Hygiene, Styrilerbereich.

00:00:56: nicht styriler Bereich wartet Zimmer Da macht man vielleicht noch mal ein bisschen mehr und im Empfangbereich auch vielleicht nochmal ein bisschen, aber dann war es das.

00:01:04: Und man sollte das eigentlich grundsätzlich gestalten von vorne rein so denken welchen Gedanken man durch die Räume tragen möchte.

00:01:11: denn aus der Erfahrung von Herrn Wittl kann man sagen Dann hält es auf wirklich Jahrzehnte Dann geht man rein, baut es auf und man muss sich nach ein paar Jahren nochmal nachinvestieren hier.

00:01:23: Nach ein paar Jahre hat man das Satt und will dies hinhaben und pflanzt hier noch mal was an und bricht da noch mal etwas weg.

00:01:29: Das muss nicht sein!

00:01:31: Und da haben wir heute auch grundlegend drüber gesprochen und mal zwei Design-Szene gegenübergesetzt nämlich Minimalismus und einmal das Hospitality-Design.

00:01:40: Das nennt man auch gelegentlich Contextual Design aber hier nennen wir es Hospitality Design.

00:01:46: Und für alle, die es interessiert haben wir auch ein Paper gemacht.

00:01:48: Das kann unter henryzeltoptiminushc.de angefordert werden wo man diese Stilelemente auch nochmal gegenüberstellt mit Beispielen verseht.

00:01:56: also dass man hier so ein bisschen auch ich sag mal so ja lerntechnisch in diese Materie reinrückt.

00:02:04: Ich persönlich habe mich mit diesen Themen unter vierzig nie beschäftigt muss ich sagen Es musste alles irgendwie funktionieren Steckdose musste funktionieren und am richtigen Ort sein.

00:02:14: Wie älter ich werde, desto mehr Gedanken mache ich mir über solche Sachen und hab da große Freude dran und großen Spaß.

00:02:20: Also es kann durchaus sein dass Herr Wittel ein drittes Mal kommt vielleicht in der Praxis wo wir sowas nochmal durchsprechen weil ich das einfach so wahnsinnig spannend und interessant finde.

00:02:30: also Ich will sie und euch nicht länger auf die Futter spannen.

00:02:33: Wir gehen rein ins Gespräch.

00:02:34: Mein Name ist Christian Henrize ich bin Chefsführer der OptiHealth Consulting Und los

00:02:38: geht's.

00:02:40: Herzlich willkommen zurück Herr Wittl.

00:02:42: Wir hatten ja schon vor einiger Zeit eine Aufnahme gemacht und da haben wir über Design, über Gestaltung, über Licht, über so viele Sachen gesprochen rund um die Zahnerspraxis Und das hat eine bemerkenswerte Rückmeldung gegeben oder sehr viele bemerkswerte Rückmeldungen.

00:02:57: Da haben wir uns schon damals den Aufnahme zu entschlossen, eine zweite Folge zu machen.

00:03:00: Haben es auch angekündigt und jetzt sind wir endlich mal zusammengekommen, haben uns passendes Thema ausgesucht was wir heute besprechen und gehen da gleich auch direkt rein.

00:03:08: aber erstmal an sie die Frage Was für ein Feedback haben Sie denn von dem ersten Podcast bekommen?

00:03:13: Also ein sehr interessantes Feedback.

00:03:15: Wir haben tatsächlich viele konkrete Anfragen bekommen.

00:03:19: Das ist ein Thema das sehr viel bewegt.

00:03:22: Wie gestalt ich einen Raum Und dass ihr natürlich mit Räume sehr viel machen kann dass die natürlich auch zur Behandlung oder zum gesunden Beitragen können.

00:03:31: Das ist ein Thema, das anscheinend sehr viele bewegt und es war ja ich sehr, sehr viele positive Resonanzen definitiv.

00:03:37: Da sieht man mal, dass es auch sehr viel interessiert und auch mehr davon sagen.

00:03:41: Und das machen wir auch gerne!

00:03:43: Wir haben uns heute mal ausgedacht, dass wir mal verschiedene Design-Style für eine Zahnerspraxis, für eine medizinische Praxis gegenüberstellen und die einfach mal durchdeklinieren wenn wir so will mal besprechen.

00:03:56: Man muss ja schon mal sagen, was sind denn die Differenzierungsmerkmale wenn man heute eine neue Praxis baut?

00:04:02: Wenn man eine Praxie übernimmt und die umgestalten will.

00:04:04: Was ist denn das, was wirklich sehr lange bleibt?

00:04:08: Das ist die Innenarchitektur, dass es die Ausgestaltung der Praxis, dass die Ausgeschaltung des Leben dieser Räume, diese bleibt noch länger als die Finanzierung.

00:04:17: Diese bleibt noch längere als die meisten Mitarbeiter aber diese bleibt in den Grundzügen wahrscheinlich bis man die Praxis wieder verkauft oder abgibt oder einen ruhig stand gibt.

00:04:25: Deswegen wollen wir auch mit der notwendigen Berücksichtigung dieses wichtigen Themas mal an dieses Thema rangehen.

00:04:31: Gehen wir doch mal gleich rein in meine erste Frage und zwar, wie gehen den Kunden im Bereich der Medizin überhaupt eine Gestaltung ran?

00:04:39: Also ich finde das ist schon ein wichtiger Punkt denn man hört auch meinen Gründungsseminaren.

00:04:44: Wir machen ja selber mit der OptiSummer School die größte Wochenveranstaltung überhaupt.

00:04:48: dies dazu gibt seit vielen Jahren Ich sehe es ja selber, was unsere Themenauswahl immer so ist.

00:04:55: Das ist Businessplanen, das ist Finanzierung, welches Röntgengerät, welcher Stuhl, welche Praxissoftware und so weiter und sofort.

00:05:01: Das heißt weder bei uns noch beiden anderen ist der die Gestaltung so stark im Fokus wie sie eigentlich sein sollte in den Gründungen, die wir so begleitet haben.

00:05:10: da geht man eigentlich sozusagen zu gut erletzern dieses Thema ran oder eigentlich auch fast gar nicht.

00:05:15: Das übernimmt dann der Architekt und macht einen Vorschlag, man sagt ohja sieht ganz modern aus.

00:05:20: Machen wir so oder machen hier mehr blau oder hier mehr schlicht?

00:05:22: Oder hier mehr holz.

00:05:24: das heißt meine Beobachtung ist dass man bislang über die Jahrzehnte wenn man schon fast mit einem durch ist von hundert Metern ist man schon für mal neunzig gelaufen vor Hundert Meter Lauf.

00:05:34: dann geht man daran dass man Detailfragen mit dem Architekten, Innenarchitekten Wenn es überhaupt ein Innen-Architekt gibt dann besprechen deswegen nochmal an sie was ist denn ihre beobachtungen?

00:05:46: Wie hat sich das vielleicht auch im Zeitverlauf geändert, wie die Mediziner an die Gestaltung der Praxis rangehen?

00:05:53: Also tatsächlich ist es so dass die Vorgehensweise relativ klassisch ist.

00:05:56: Es geht um Arbeitsabläufe, es geht um Equipment d. h., man hat gewisse Ansprüche an den Raum rein funktioneller Hinsicht.

00:06:04: und dann des Thema Gestaltungen wird in der Regel sehr weit hinten angestellt Weil es eh so im Kopf drin ist eine Gestaltung des Geschmackssache.

00:06:13: Copyright Identity, das Thema wenn man mit Kunden oder mit Anfragen bespricht, ist in der Regel auch relativ wenig angedacht.

00:06:21: also dass meine Wehrbergentour einschaut, dass man das Ganze sehr flüssig und sehr schlüssig eigentlich macht.

00:06:26: So heißt das Copyright identity von der Homepage Das heißt, die ersten Berührungspunkte oder wenn man sich in der Praxis auswältelt ist ja über die Überwertungsportale.

00:06:34: Über entsprechende Medien wo man sich schlau macht und dass es eigentlich ein Fluss ist.

00:06:38: das ist im Gegensatz jetzt so Hospitality was wir sehr häufig auch bespielen.

00:06:43: Eigentlich fast nicht vorhanden also klassische Vorgehensweise.

00:06:46: Was brauchen wir Equipment?

00:06:48: Dann ist es eigentlich eine sehr pragmatische Vorgangsweise der Raumstruktur Und letztlich stellen wir fest, dass viele das ganze so sehen.

00:06:56: ich bin Fachmann.

00:06:57: Warum soll ich mich mit der emotionalen Wirkung von einem Raum eigentlich auseinandersetzen?

00:07:02: Die Leute kommen doch zu mir, weil ich fachlich und sachlich sehr gut bin.

00:07:07: Das ist richtig!

00:07:08: Das ist mit sich eine Komponente die das Hauptmerkmal bildet.

00:07:11: Letztlich ist es aber so wenn man jetzt nur sieht oder seine Perspektive und lässt mal sagen wir Mitarbeiter außen vor, Mitarbeiter sind ja letztlich die wollen natürlich auch das ganze fachliche und sachlichen bespielen, wollen sie aber auch in dem Umfeld wohlfühlen.

00:07:26: Und wenn ich dann den Patienten oder den Kunden oder Gast dann respektiere und sage, okay, welche Sachen drücken denen eigentlich?

00:07:34: Das heißt er hat ein Problem.

00:07:36: Er möchte das ihm geholfen werden.

00:07:38: Er möcht sich an einen gewissen Ort und Weise fallen lassen also dass er Vertrauen schöpft für ihn ist es immer ungewiss.

00:07:44: Dann sollte natürlich der Raum eigentlich schon eine Komponente sein wo man da wirklich auch mit heilt oder auch mit behandelt und das wird tatsächlich in der Regel.

00:07:56: Wir stellen dann oftmals fest, dass man in die Thematik sehr reduziert reinrutscht.

00:08:01: Also alles wird weggelassen, was jetzt nicht organisatorisch oder vom Arbeitsablauf wirklich wichtig ist und es wird alles hinterfragt.

00:08:10: Es muss nichts irgendwie aus Dekoratives oder dass der Raum einfach eine emotionale Wirkung hat.

00:08:15: Das möchte man alles weglassen.

00:08:17: Das heißt, man beginnt manche Gespräche tatsächlich immer wieder von vorne wie Coach event copyright identity dran gedacht Welche Wirkung sollten tatsächlich die Räume auf Sie, auf Ihre Mitarbeiter und auf Ihre behandelnden Patienten bilden?

00:08:31: Nee das verstehe ich.

00:08:32: aber wie gesagt sie sehen es ja.

00:08:34: Das ist ziemlich weit hinten in der Kette.

00:08:36: Aber merken Sie denn eine zeitliche Veränderung.

00:08:41: Ich würde sagen vom Gefühl her bei mir vor zwanzig Jahren war das ganz am Ende.

00:08:47: Und jetzt rückt es ja so ein bisschen weiter langsam in der Aufmerksamkeit, weit davor.

00:08:51: Können Sie das bestätigen?

00:08:52: oder sehen Sie das noch nicht da angekommen wo's eigentlich hingehört?

00:08:56: Doch!

00:08:56: Also einen Umdenken ist mit Sicherheit wenn man das immer anstößt... ...ist es schon so dass darüber nachgedacht wird also auch sehr reflektiert dann drüber nachgedachten wird und eigentlich relativ kurzer des dann zurückmeldungen kommen weil man sich natürlich differenzieren möchte von dem Markt begleitern und auch schon die Notwendigkeit wenn man dann gewisse Fragen stellt eigentlich auch gesehen wird.

00:09:17: Also letztlich gibt es ja von uns immer eine Frage liste ist total wichtig, dass man sich mit dem Thema oder den Räumen oder mit dem Corporate Identity einfach auseinandersetzen, so der Kontextdesign.

00:09:26: Da wird man – das werde ich für noch einmal kurz nachher klären -, dass man sich damit auseinander setzt und dann hat man natürlich eine andere Aufnahme im Hinblick auf Nähnobwendigkeit, die emotionale Gestaltung von Räume.

00:09:39: Also man muss explizit das Ganze drauf ansprechen.

00:09:42: Wenn man es nicht tut, rutscht man sehr schnell wieder in des Vorbaus rein, dass es pragmatisch bleibt.

00:09:47: Das ist aber nicht unser Ansatz!

00:09:48: Wir sind individuell unterwegs, wir verbauen nichts zweimal Und es wird auch nicht dem Ganzen entsprechen, dass man sagt, man macht das Ganze minimalistisch.

00:09:57: Man fährt es runter und reduziert und lässt eigentlich alle SS-Mitarbeiter-Patienten außen vor.

00:10:04: Ich finde, das ist eine gute Beschreibung.

00:10:06: Man macht das pragmatisch denn ich glaube so wurde sie immer gemacht.

00:10:10: Aber geben wir jetzt mal in unsere Differenzierung ran.

00:10:13: Welche Sachen würden Sie denn gerne einmal gegenüberstellen?

00:10:17: Was ist dann so was an der einen Hand machen kann und was man kann, kann man auch in einer anderen Seite machen.

00:10:22: Also erklären Sie mal, was wir gegenüberstellen heute und dann gehen wir direkt ins Thema.

00:10:28: Wir würden gerne die gestaltrischen Haltungen Minimalismus gegenüber Hospitale, die Design gegenüberstellen.

00:10:36: Minimalismus aufgrund dessen weiß eigentlich immer wieder das reduzierte reinrutscht.

00:10:41: also alles was Thema Healthcare ist versucht man reduziert zu belassen.

00:10:46: Dagegenüber ist natürlich Hospitality-Design eine ganz andere Geschichte, weil es letztlich hier um ein Gefühl und Emotionen im Raum geht.

00:10:53: Das wiederum beim Minimalismus sich eher auf das Funktionelle beschränkt.

00:10:58: Letztlich kann man so vielleicht bildig sich so ein bisschen vorunghalten... Es ist letztlich ein Raum wie ein Musikinstrument oder man kann's für sich vielleicht auch hören Ich kann Monoton-Raum spielen, also das heißt es ist immer bei Minimalismus.

00:11:12: Der kann natürlich sehr schnell sein und auch sehr angenehm sein.

00:11:16: Das heißt nicht alles was Minimalismus ist negativ behaftet wenn es gut gemacht ist.

00:11:21: ich hoffe da können wir kurz darüber sprechen dass man einfach mal sieht Es gibt auch positive Dinge und positive Aspekte des Minimalistums.

00:11:27: Ich kann natürlich ja auch den Raum mit einer Melodie füllen.

00:11:30: Das heisst eine Melodie ist aber mit Gefühl und mit Emotion behaftet und das ist definitiv Hospitality Design Und die beiden Gestaltungshaltungen würden wir einfach gerne besprechen.

00:11:41: Heißt es nicht, dass das eine des Anderes ausschließt?

00:11:43: Es ist immer so, dass sich das Ganze etwas vermischen kann und das ist auch sehr sinnig aber an sich gerne mal gegenüberstellen weil ich glaube die Thematik in dem Bereich sich immer noch sehr pragmatisch an den Minimalismus festhält

00:11:58: Wunderbar, dann würde ich sagen fangen wir mal mit den Minimalismus an.

00:12:01: Gehen Sie mal die Grundform durch wie man das machen kann und wie man es in der Praxis dann anwenden kann so dass wir uns dann sukzessive Mal mit diesem Thema befassen.

00:12:11: Also Minimalismus ist grundsätzlich das aufgeräumte, reduzierte sich alles auf eine Funktion beschränkende.

00:12:17: Da stellen wir fest also oftmals ein Qualitätsmerkmal für viele darstellt Ich muss alles reduzieren und muss alles runterfahren muss jedem Element eine Funktion geben und dann ist es wirklich gut.

00:12:29: Und alles was die Kuration oder was zum Thema Storytelling, Corporate Identity oder zum Thema Kontextdesign notwendig ist das versucht man eigentlich wegzunehmen zu hinterfragen.

00:12:39: Es ist natürlich eine Haltung die manche da hier treibt.

00:12:42: manchmal ist es auch das Thema mit den Kosten dass manche mir denken das kostet dann immer exorbitant viel und ich habe eigentlich kein Geld und möchte das eigentlich nicht ausgeben möchte mich nur auf das wesentliche beschränken.

00:12:52: Das heißt, das finde ich einfach nur ihr Glaube.

00:12:55: Weil man das eigentlich sehr gut pragmatisch mit einer Kostenaufstellung im Voraus schon in welche Bedenken ausräumen kann.

00:13:04: Aber grundsätzlich ist alles was so Minimalismus anbelangt, stellen sich einen ganz ginen Raum vor wo Wände auch Stauräume sein können, wo man ganz klare Linienführungen hat und ganz klaren Kanten die sehr präzise ausgeführt sind dass man eigentlich alles, was sich verbauen lässt auch an technischen Utzylien die mein Raum benötigt oder Medientechnik.

00:13:24: Es ist alles im Raum integriert.

00:13:26: es versteht man unter Minimalismus.

00:13:27: Man muss jetzt ein bisschen unterscheiden weil wir oftmals dann das Thema Bauhaus hören.

00:13:31: ja vor hundert Jahren war das Thema in Dessau.

00:13:33: Berlin und Weimar ist eine andere Geschichte, also Philosophie.

00:13:37: Also es heißt nicht wenn ich minimalistisch unterwegs bin steu' ich mir im Bauhaus über von Marcel Breuer oder vom Walter Gropius in den Wartepereich wo da stelle ich mich auf vorn in Empfang.

00:13:46: Das ist nicht Minimalismus, das ist eine Haltung, sondern eine Philosophie.

00:13:52: Da muss man ganz klar differenzieren.

00:13:53: Ich möchte kurz ansprechen, weil wir das sehr oft hören, dass wir minimalistisch unterwegs sein sollen und dann kriegt man einen Möbel von den genannten Designen oder Architekten hingelegt.

00:14:03: Warum ist es auch so beliebt?

00:14:05: Oder warum tendiert man im Bereich Healthcare dazu?

00:14:08: Das ist ein Thema, das uns immer bewegt.

00:14:11: Ich frage mich natürlich auch, wo kommt es immer her?

00:14:13: Also warum möchte jeder minimalistisch reduziert unterwegs sein?

00:14:17: Das eine ist natürlich dass es sehr sauber, sehr hygienisch und natürlich auch professionell und fachlich sachlich wirkt wenn man sich auf das Notwendige reduziert und alles was letztendlich eigentlich im Raum an Organisationen und an Funktionen ist, dass man das verbaut.

00:14:32: Es macht absolut Sinn!

00:14:34: Das ist auch mit Sicherheit notwendig.

00:14:36: Aber was so ein bisschen fehlt an Räumen, das ist manchmal dass die Räume eigentlich eher leer wirken und austauschbar.

00:14:43: Und es ist schade weil die Möglichkeiten natürlich mehr oder weniger nicht genutzt werden.

00:14:54: Hallo!

00:14:55: Wir sind BFS- und Kooperationspartner vom Praxislösterer Podcast.

00:14:59: In einer digitalen Welt in der Effizienz oft über persönliche Kontakte gestellt wird setzen wir auf beides Egal, ob du Fragen zu Factoring hast oder ob du Unterstützung in deiner Praxis benötigst.

00:15:15: Wir sind für dich da!

00:15:17: Mit BFS Help Finance erlebst Du wie persönlicher Service auch in der digitalen Zeit funktionieren kann.

00:15:23: Vereinbare gern einen persönlichen kostenlosen Videotermin und lernen uns kennen unter meinebfs.de.

00:15:38: Laut aktuellen Studien sind es über vierundzwanzig Stunden Bürokratie pro Woche in jeder durchschnittlichen Zahnarztpraxis jede Woche.

00:15:46: Das ist ein halber Arbeitsplatz, der einfach verprüft!

00:15:49: Ich sage das weil wir bei Opti-Helskonsultin genau dieses Problem gelöst haben.

00:15:54: mit magic zu finden.

00:15:56: unter medgic.io habt ihr ein digitales QM System das gemacht ist für Zahnarspraxen gesetzliche Anforderungen automatisch erfüllt.

00:16:06: Neue Mitarbeitende arbeiten sich überwiegend selbst ein.

00:16:09: Mit Videos, Bildern Schritt für Schritt Anleitung und die integrierte KI beantwortet Praxisfragen in Echtzeit auf Basis eurer eigenen Prozesse.

00:16:18: kein Ordner, kein Chaos, keinen Zeitverlust mehr.

00:16:21: Ihr seid Zahnärzte keine Bürokraten.

00:16:24: Magic gibt euch eure Zeit zurück.

00:16:27: schaut jetzt rein magic.io.

00:16:35: Okay das habe ich verstanden.

00:16:37: was glauben Sie?

00:16:38: Was wird denn Im Minimalismus?

00:16:41: gibt es da eine Differenzierung zum Eingangsbereich, zum Wartepereich, zum Rezeptionsbereich versus der konkrete Behandlungsbereich.

00:16:53: Also ich gehe da in die Praxis rein und gestalte das als Zahnärztin oder Zahnarzt den Bereich oder will ihn minimalistisch gestalten.

00:17:01: aber ich sehe ja als Patient diese Bereiche sehr intensiv Und die Behandlungsbereiche vielleicht auch anders.

00:17:10: Vielleicht ist ja ein Behandungsbereich per se minimalistisch, das kann ja auch sein.

00:17:16: Also zu der Thematik-Differenzierung grundsätzlich wenn ich beide Designhaltungen anwende, kann natürlich das sehr wohl differenzieren,

00:17:26: d.h.,

00:17:26: die Be Handlungsräume sollten nicht so emotional wirken wie in öffentlichen Bereichen.

00:17:34: Wenn ich rein minimalistisch bleibe Jetzt muss man kurz dazusagen, rein minimalistische Räume sind in der Regel.

00:17:42: Es gibt ja von Instituten auch eine Erfassung von einer Gestaltung her, welche unabhängig von der Gestaltungsrichtung sind in die Regel zehn, fünfzehn Prozent wirklich rein durchgestylt und genau in dem entsprechenden Stil des Anderes reiner Hybrid.

00:17:57: also das heißt man wende natürlich Stilrelemente von anderen gestalterischen Haltungen an.

00:18:02: Wenn ich jetzt rein minimalistisch, nur rein minimalistisch denke kann ich natürlich in der Praxis sehr wohl das Ganze zu unterkühlt haben.

00:18:11: Das heißt ich habe den Wartepereich oder den Empfangsbereich.

00:18:14: da ist es eher dass die Bereiche sehr einheitlich sehr unterkühl wirken Die Zonierungen fehlen, d.h.

00:18:21: die Orientierung ist manchmal für jemanden der den Raum als erste oder vielleicht das zweite, dritte Mal betritt einfach sehr schwierig weil Keinelei Anhaltspunkte sind, das heißt ich habe alles runtergebrochen von Materialien auch von Lichtgestaltung und da tut man sich in der Regel manchmal sehr schwer dass man sich ja tatsächlich orientieren kann.

00:18:40: Wie kommt denn dann bei diesem Minimalismus die Wärme in den Warte- und Empfangsbereich?

00:18:46: Denn wir sehen ja oder wir wissen ja aus wissenschaftlichen Untersuchungen, dass der Patient in der Zahlungspraxis immer hoch aufmerksam geht.

00:18:55: Das heißt, der ist immer ein bisschen mit Angst geplagt.

00:18:58: Beim Zahnarzt weiß man okay es wird gebohrt, es tut weh.

00:19:01: das heißt man kommt rein und hat eine riesige Aufmerksamkeit.

00:19:04: Das ist wie ich gehe in den Wald rein und ich weiß da ist einen Wolf drin oder da ist ein Wildschwein drin.

00:19:09: Ich bin superaufmerksam!

00:19:11: Und so aufmerksam kommt der Patient rein und dann sieht er es minimalistisch.

00:19:15: kann das nicht schon wenn man noch so kühl minimalistisch ist?

00:19:21: so kalt wirken, dass der Patient sichter unbewusst gegen Wert.

00:19:26: Mir würde sehr eine warme Gestaltung wahrscheinlich in diesen Bereichen helfen.

00:19:30: Ich komme rein und ich habe Angst!

00:19:32: Und es sieht ein bisschen heimelig aus.

00:19:34: Es sieht gemütlich aus.

00:19:36: Sieht nicht ganz nach orientierungsloser Kälte aus.

00:19:40: Was sagen sie dazu?

00:19:41: Also grundsätzlich kann man natürlich mit Farbe sehr viel machen.

00:19:45: In der Regel sind ja fünfer Sechzig bis siebzig Prozent.

00:19:48: Das Raum ist eigentlich mit Wand- und Deckelfarbe belegt.

00:19:51: Und natürlich auch im Boden.

00:19:53: Also hier kann ich sehr viel steuern, natürlich auch mit Licht.

00:19:56: Das heißt, ich benutze Warmlicht oder Warmeslicht.

00:19:59: Zumindest in den öffentlichen Bereichen Behandlungsräume sehe ich ein bisschen differenzierter weil ich dann natürlich in gewissen Bereichen eine flächige Ausleuchtung brauche im Bereich Zahnarztpraxis eher nicht.

00:20:10: also wir haben uns jetzt einen Kunden der sagt er könnte im Dunkeln genauso behandeln weil entsprechendes Equipment technisch vorhanden ist wo er das ganze drumherum gar nicht braucht.

00:20:19: Letztlich ist so, dass natürlich zu viel weiß und ohne Materialkontrast alles eigentlich sehr steril oder sehr ruhig auch wirkt.

00:20:27: Und die Wirkung ist manchmal auch das es so unfertig aussieht also teilweise wenn's schlecht gemacht ist auch billig.

00:20:35: Also man muss da schon hinschauen Wenn ich die Linie fahre Ich möchte mich rein fachlich sachlich präsentieren als Mediziner oder als Betreiber von einer entsprechenden Einrichtung, dass es auch wirklich gut gemacht ist und viele Dinge oder viele Kleinigkeiten einfach dann auch durchdacht wirken.

00:20:52: Dann kann man das definitiv bringen einhergehend mit der entsprechenden Farbgestaltung also warme Farben, Naturfarben, Silikatfarben wo entsprechende mineralische Einsätze mit drin sind oder Zusätze mit drinnen sind, dass ich einfach das künstliche, das ist eine Dispassionsfarbe jetzt einfach mal gegenübergestellt wo viele Kunststoffe drin sind, dass ich das rausbekomme und das kann natürlich mit Licht oder mit Struktur.

00:21:17: Das heißt ich habe eine warme Wandfarbe, kann natürlich auch mit Strukturen arbeiten und wenn ich dann warmes Licht, Streiflicht auf die Flächen werfe, kann es natürlich auch sehr spannend wirken und auch sehr schön wirken.

00:21:29: Und natürlich auch der Kontrast von glatten Materialien, die ich dann letztlich gegenüber rauere oder andere Materialien gegenüberstelle.

00:21:36: Da kann man minimalistisch schon sehr gut arbeiten und das ist auch für jemanden, der den ersten Raum Eindruck hat dass er sich nicht unwohl fühlt, dass er nicht unruhig wird.

00:21:44: Also ich denke jetzt geht es von vorneher.

00:21:45: wenn ich am Empfang stehe möchte eigentlich zum Behandeln anfangen sondern ich gehe rein Was Vertrauen kommen an, wird nicht behandelt.

00:21:52: Sondern habe die Möglichkeit, dass ich wirklich auch Vertrauenaufbau mich fallen lassen und dass ich ja offen mit dem, der mein Problem löst also wo es mir nicht gut geht einfach auch wirklich fallen lassen kann den entsprechend auf ansprechen kann.

00:22:06: Ja Es ist ja nun mal sehr beliebt bei Erz und der Minimalismus was?

00:22:11: Sehen Sie denn noch als typische Fehler, wenn sich ein Arzt oder eine Ärztin dazu entscheidet, sich mit diesem Stil-Element in der Praxisausgestaltung zu beschäftigen?

00:22:22: Also letztlich wirken Räume extrem austauschbar.

00:22:25: Das stelle ich halt immer wieder fest.

00:22:27: also gerade das Thema beim Schauen gesprochen haben die Verrenzierung von Marktbegleitern und auch dass man sich auf dem Markt wirklich als Marke oder als mit einem Alleinstellungsmarkt mal präsentieren möchte.

00:22:39: Da tue ich mich natürlich schwer!

00:22:40: Das ist definitiv immer wieder, weil relativ wenig emotionale Botschaft dahinter ist.

00:22:45: Emotionen bekomme ich jetzt aber auch nicht rein indem ich ein paar Dekorationsgegenstände oder wenn ich jetzt in die Hospitäde die Design reingehe oder biofilig designen.

00:22:54: Ich habe eine Pflanzenwand an die Wand dann bin ich jetzt und hab' ich Emotion von der Natur.

00:22:59: das ist nicht.

00:23:00: also glaube der Ansatz muss immer ganzheitlich sein Und das merkt man sehr wohl, ob es konsequent durchgedacht ist oder nur in Ansätzen.

00:23:08: Ich versuch's jetzt mal trau mich aber nicht richtig um weiß eigentlich wie es anstellen soll.

00:23:13: Das heißt ich kann natürlich minimalistische Ansätze bringen macht auch Sinn.

00:23:17: also sixty-fünf Prozent der Planungen sind haben wir minimalistischen Ansatz ist ja völlig okay.

00:23:22: Aber die anderen fünf und dreißig Prozente sollten eigentlich schon emotionaler Natur sein und dass man den Raum eigentlich seiner Nutzung oder seinem Kontext tatsächlich auch eine entsprechende Berechtigung gibt.

00:23:35: Da schiebe ich mal direkt eine Frage rein, wenn wir jetzt sagen okay wie minimalistisch könnte ein Raum rein?

00:23:42: Was könnte man da noch machen dass wir dann schauen gucken uns das zweite Stil Element an den das Hospitality Design.

00:23:49: definieren sie das Mal und dann können wir mal schauen wie wird nach einem Übergang gestalten.

00:23:55: Das heißt Wie kann man von minimalistischen vielleicht Wenn man diese Designsteile mixt wie kann man denn den Hospitality Gedanken noch reinkriegen?

00:24:01: oder Man lässt das eine clean vom anderen.

00:24:04: Aber dazu möchte ich erst mal kurz und gerne verstehen, was ist eigentlich Hospitality Design?

00:24:09: Also man muss jetzt unterscheiden oder was oftmals im Kopf drin ist so ein paar schöne Stühle oder irgendwas Bequemes oder Pflanze oder ein bisschen Holz rein.

00:24:17: dann habe ich die Wirkung wie in einem Hotel.

00:24:20: Also Hospitality ist ja Gastlichkeit.

00:24:23: Das schließt ja mehr ein.

00:24:24: Das ist Gastronomie.

00:24:25: Es ist auch Thema Messebau wo das Thema Hospitality wirklich sehr gut gespielt wird.

00:24:30: Das es definitiv nicht!

00:24:31: Was ich gerade schon angesprochen habe, Thema Konsequenz.

00:24:34: Also man muss den Gedanken wirklich durchspielen und dem Raum.

00:24:38: das ist im Hospitality Design prägend.

00:24:41: dass der Raum einfach ein Erlebnis darstellt in emotionaler Ebene also grundsätzlich ist es ja so wenn man Raum verlässt erinnert mich sich in der Regel sehr wenig an Details sondern eigentlich an das Gefühl des Raum hinterlässt.

00:24:53: die denke muss man für sich kapieren dann kann man das Thema Hospitality design auch wirklich glaubhaft anpacken.

00:24:59: Heißt jetzt nicht, jeder Raum muss ein Erlebnis sein in der Praxis.

00:25:02: Das wird es nicht sein und das geht auch am Kontext komplett vorbei.

00:25:08: aber der Gedanke ich schaffe hier einfach die emotionale Ebene im Raum.

00:25:13: Das ist das absolut prägende!

00:25:15: Wie ich die schaffe, da komme ich zum Thema Storytelling oder Corporate Identity.

00:25:19: Das ist einfach eine Haltung wo sich Werte mit dem Ort verbinden also Werte der Praxis des Praxis-Inhabers oder des Betreibers und dann natürlich auch mit dem ort verbinden.

00:25:30: Also wo steht die Praxis?

00:25:32: Dass es nicht das thema austauschbar ist sondern Ich weiß genau Wo ich letztlich bin.

00:25:37: Es heißt ich schließe örtliche Besonderheiten mit ein örtliche Gegebenheiten, die das Ganze besonders machen.

00:25:44: Dass sich einfach mein Publikum auch wirklich wohlfühlt.

00:25:47: Also Emotion muss glaubhaft sein.

00:25:50: es bringt nichts.

00:25:50: Irgendwas einzusetzen oder drauf zu setzen was ich in irgendeiner Großstadt fernab der jeweiligen Praxis gesehen habe.

00:25:57: dass ist nicht sondern man muss sich wirklich mit dem Ganzen auseinandersetzen.

00:26:00: wer ist es welche Werte?

00:26:02: wo sitzt das ganze?

00:26:03: und dann spiele ich eine Geschichte rein bringe das ganze zusammen Und habt dann letztendlich ein Konstrukt, eine roten Fahre, eine gestaltere Linie oder auch Storytelling das den Ganzen eigentlich alles seine Glaubhaftigkeit gibt und auch seine Wirkung gibt?

00:26:20: Ja okay.

00:26:21: Nennen Sie mir bitte nochmal paar weitere Beispiele zur Hospitality also was für Tische, Schränke, Stühle, Vasen und zwar der Gehörn damit zu.

00:26:31: Das heißt was ist dass man sich noch mehr unter Hospitality vorstellen kann?

00:26:35: Eine Hospitale, die Design ist letztlich ein Konstrukt aus vielen Dingen, die begründet sind.

00:26:42: Kurzem Beispiel wir planen gerade eine Praxis ländlich Bezug zu einer Großstadt.

00:26:48: Kunde in Italien sehr viel unterwegs und die ganze Familie.

00:26:51: Wir haben Bild bekommen.

00:26:53: also Frage Liste Es kommt ein Bild zurück von einem Hafen wo man in einem Café sitzt oder auf so städtischen.

00:27:00: Also Blick in einen kleinen Hafen mit kleinen Booten.

00:27:03: Wir haben uns dann lange überlegt, wie geht man das Thema ran?

00:27:06: Wie haben wir uns dazu entschlossen?

00:27:08: eigentlich das dann so zu bauende Praxis?

00:27:10: also man geht rein bezug zur örtlichen Gegebenheit.

00:27:13: Man hat natürliches Material, das Logan ist natürlich ein Material in so einem Raum zange gepresst, dass man wirklich aussieht okay diese Praxis ist auch nur da und man geht auf den Bootsteg Auf den Empfang zu, also auf seinen Boot wird hier empfangen.

00:27:30: und das ist der erste Eindruck.

00:27:31: Also dass ich eine ganz klare Wehgeführung habe auch von den Materialien.

00:27:34: Ist es mit einheimischen Materialien gespielt kann natürlich sehr gut auch noch Italien runter führen.

00:27:39: oder zum Thema Bootsbau mit kleinen Booten.

00:27:41: Und zweiter Step ist letztlich wenn ich vom Empfang angekommen bin Dass ich in dem Wartepereich, wie wenn ich aus dem Boot aussteige, ich habe eine Mehrrundfahrt gemacht.

00:27:51: Ich steig aus einem Boot raus und gehe in ein kleines Kaffee.

00:27:54: Das heißt hier an einer kleinen Theke vorbei kann man da was zu trinken nehmen.

00:27:58: und gehe im Wartipereich der genauso aufgeführt ist Wie eigentlich der Blick, den wir in dem Bild bekommen haben wie wenn ich an einem Hafen sitze.

00:28:05: Also Wartepereich ist wie im Blick in so einen Hafen mit Lichtschattenspiel.

00:28:10: Ich habe eine große Glasframme wo ich noch draußen schauen kann und wir haben auch ganz bewusst von den Materialien das mit Erdtönen, mit Erdelementen so reingeführt dass sie genau so ein Blick haben, wie wenn Sie tatsächlich in so einem Hafenzitzen und dann aufs Meer schauen.

00:28:26: Das ist Hospitality Design.

00:28:28: es heißt die nehmen den Gedanken auf umführen den wie eine Geschichte eigentlich von kleinen Sachen, die man macht.

00:28:36: Natürlich auch von Raumelementen also mit dem Bootsteg wo wir auf den Empfang zu führen.

00:28:42: Das ist ein komplettes Konstrukt von denen sie kein Millimeter abweichen.

00:28:47: Wir machen der Regel auch gerne Filme, wo man so einen Rundgang macht.

00:28:51: Wo wir dann so emotionale Bilder mit einspielen, dass man das eigentlich genau... So ist was der Gast oder der Patient eigentlich fühlt.

00:28:56: genauso soll er ankommen.

00:28:58: Genauso die emotionale Bewegung wie eigentlich den Arzt.

00:29:02: Das für ihn halt so, dass es das Schöne ist.

00:29:04: Genau das soll er auch spüren und dieses Hospitale hat ein Erlebnis im Raum.

00:29:09: Man hat Gefühl im Raum, Emotionen im Raum.

00:29:11: da komme ich natürlich auch zur Ruhe Und das war eigentlich so der Auslöse.

00:29:15: Wir haben den Arzt halt einfach darauf angesprochen, wie kommen Sie zur Ruhe?

00:29:18: Wenn sie jetzt zum Arzt gehen, was möchten Sie für eine Umgebung vorführen, dann war ganz klar, ich möchte zur Ruhae kommen und damals ... Wie kommen Sie zu Ruhen?

00:29:25: hat es lange gedauert.

00:29:26: Irgendwann ist so ein Bild gekommen und so haben wir eigentlich so eine Gestaltung von einer Praxis für die öffentlichen Bereiche aufgebaut.

00:29:32: Die anderen Behandlungsräume werden relativ clean sein.

00:29:35: Das ist auch völlig klar, dass hier um andere Dinge geht Präzision natürlich auch in Behandlung medizinische Kompetenz.

00:29:40: Aber man kann so einen öffentlichen Bereich, so der erste Eindruck natürlich auch total schön spielen.

00:29:46: Wir haben noch andere Elemente wie wechselnde Farbstimmungen aufgenommen.

00:29:51: bei uns nicht ganz klar war zu welcher Tageszeit fühlt es sich jetzt im Hafen wohl?

00:29:55: Es ist morgens am Abend und es gibt noch so ein Element wo ich verschiedene Tageszeiten eigentlich mit Licht wahnsinnig gut simulieren kann.

00:30:02: das heißt die Praxis wird nie gleich ausschauen.

00:30:04: dieser Morgen ist es frisch Und am Abend ist es einfach so die Sonnenuntergangsstimmung.

00:30:08: Das kann man natürlich unglaublich schön spielen, ja?

00:30:11: Das ist Hospitality Design.

00:30:13: also sei es sich führen Gedanken eine Emotion oder ein Bild eigentlich dann räumlich in einen Ablauf, in einem strukturellen Ablauf und das natürlich auch in entsprechende Räume, die genau die Emotionen haben wie wir sie eigentlich gerade angeführt haben.

00:30:27: Ja!

00:30:28: Ist es denn auch möglich dass man okay möglich ist es aber ist es den Stil technisch auch möglich oder sinnvoll dass man die Räume immer nach dem Gefühl, was in diesem Raum gerade vorherrschend soll gestaltet.

00:30:42: Nehmen wir mal das Beispiel der Praxis und geben mir mein Beispiel ins Wohnhaus über Empfang aufgeräumt herzlich freundlich Ruhe Warteraumruhe, Ruhe, ruhe Dass man mit seiner Aufregung runterkommt.

00:30:54: Behandlungsrahmen professionell Stereo wissenschaftlich wenn man so will im erwarteten Sinne.

00:31:01: Gehen wir mal nach Hause ins eigene Haus Und da schauen wir Kaminzimmer gemütlich.

00:31:08: Minimalistisch macht er ja gar keinen Sinn, also Kaminzermer gemütlichen paar Decken viele Kissen schöne tiefe Vorhänge beispielsweise.

00:31:16: Also wie man das macht gehen wir nebenan in Speisezimmer.

00:31:20: Ja das muss natürlich schon ein bisschen konkreter sein bisschen funktioneller dass man an alles rankommt und so weiter.

00:31:27: und geht man in die Küche Die will man vielleicht heutzutage auch schon modern haben mit moderneren Geräten Mit dem modernsten Gerät, mit dem was man heutzutage machen kann und nicht machen kann.

00:31:38: Ist das ein Mischmasch?

00:31:39: Ist diese Mixtur macht es einen ruhig, macht es einem bekloppt im Kopf wenn man das so durchführt.

00:31:46: oder was würden sie sagen?

00:31:48: Würden Sie immer davon abraten dass man den Stil bricht von Raum zu Raum, von Tätigkeit oder vom Verbleiben zu verbleiben?

00:31:56: oder würden sie sagen, okay ja der Gedanke ist nachvollziehbar aber trotzdem zieh in einem Stil durch dann hast du es insgesamt angenehmer.

00:32:04: Was sagen Sie dazu?

00:32:06: Also ich glaube das ist in jedem Kontext grundsätzlich anders.

00:32:10: also was Sie jetzt vorhin angesprochen haben im Kaminzimmer Dass ja viele Kissen letztlich, das ist ein Entspannungsort.

00:32:16: Wir haben einmal Kunden die sagen ich möchte genau in dem Augenblick eigentlich nicht abgelegen sein.

00:32:20: hier möchte ich es puristisch haben und habe aber dann in einem anderen Bereich Thema.

00:32:24: Küche möchte ich gar nicht so viel Hightech haben sondern möchte also ihr das miteinander eigentlich so dass das Familie jeder tut was und der schaut natürlich dann entsprechend aus.

00:32:33: am Boden liegt vielleicht mal etwas herum Dass man einfach miteinander was tut, ich glaube jeder Bereich sollte von seiner Funktion her genau richtig behandelt werden.

00:32:43: Und wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt, unabhängig jetzt ob es privater oder gewerblicher Bereich ist.

00:32:49: Das Auseinandersetzen bringt einen sehr viel weil man dadurch sich selbst erkennen lernt.

00:32:54: das ist ein total schöner Prozess.

00:32:56: Ich stelle mir oft ein paar Kunden fest die dann eigentlich im Nachgang her kommen und sagen mensch ich habe ja von einer ganz anderen Seite kennengelernt.

00:33:01: Ich hab mich auch bisschen beobachtet wie ich gewisse Dinge ab... Wenn jetzt in Arztpraxis nochmal zurück switche einfach vor den Arbeitshöhen Wie ich arbeite auch für meine Mitte.

00:33:12: Ich gehe auf die Mitarbeiter zu, das hat damit Respekt was zu tun.

00:33:15: Ich lasse mich außen vor.

00:33:16: wie versuchen da immer Mitarbeiter Gespräche herzuführen dass die da immer mit dabei sind?

00:33:20: und es kann natürlich jetzt wenn ich in den privaten Bereich bringe genauso switchen.

00:33:24: also einfach ich setze mich mit dem Raum auseinander.

00:33:28: was bewegt mich wenn ich den zu welcher Tageszeit auch das sollte man auch immer berücksichtigen einfach nutze?

00:33:35: Und was möchte ich haben?

00:33:36: Was möchte ich nicht haben?

00:33:41: Was würde ich mir gerne wünschen?

00:33:43: Und letztlich kommt man dann eigentlich relativ schnell zu einem Ergebnis, wo man sich zum Schluss tatsächlich dann wohlfühlt.

00:33:49: Wo man es für sicher auch begründen kann und nicht irgendwas baut.

00:33:53: Also es muss nicht minimalistisch sein.

00:33:55: Es muss auch nicht durchgesteilt sein.

00:33:57: Das ist eher kontraproduktiv weil das eher mit Stereolität zu tun hat Und man auch nicht immer die gleiche Stimmung bei einer Nutzung im Raum hat.

00:34:07: Also es gibt ja Phasen, wo man sagt Mensch ich möchte, ich schmeiße jetzt einfach mal irgendwas am Boden damit's ein bisschen unordentlich aussieht.

00:34:13: Das ist ja völlig okay und da muss man letztendlich auch der Typ sein dafür dass sich wirklich minimalistisch leben möchte.

00:34:20: also wir haben solche Kunden auch schon bedient Der ist aber eine Denke dahinter, die einfach eine extreme visuelle Flut während des Tages haben und die wollten einfach am Abend wenn sie heim kommen wirklich Ruhe haben.

00:34:30: das ist völlig verständlich weil er erklärt ist Aber jetzt irgendwas zu machen, weil ich es cool finde oder weiß im Fachzeitschiffen oder irgendwo propagiert wird.

00:34:39: Oder der andere das hat.

00:34:40: Das würde am Ziel vorbei führen.

00:34:42: Es wird eher unruhig machen und wird eigentlich eher die Nutzung von einem selbst für den Raum wirklich behindern.

00:34:49: Und es würde einen auch finde ich total viele Möglichkeiten nehmen was man da was man so ein Raum wirklich rausholen kann.

00:34:55: Weil das sind unendlich viele Möglichkeiten.

00:34:57: Und letztlich stehen wir fest, wenn man in so einen Kontext mit einem Kunden geht und den einfach auf so Emotionen anspricht wie es gerade erwähnt hat bei einer Praxisplanung.

00:35:06: Was ihn berührt was ihn zur Ruhe kommen lässt der hat nicht gewusst.

00:35:09: was ihn erwartet haben wir auch nicht gewusst.

00:35:11: also sagen wir jedem Kunden wir wissen nicht wie's ausschaut wird er nix zweimal verbaut.

00:35:15: das gibt kein copy & paste.

00:35:17: da bestehen wir auch drauf Und letztlich ist es eine Gestaltung gewesen, wo eine Familie dann eigentlich entscheidet.

00:35:22: Das ist auch ganz interessant.

00:35:23: Es war nicht ein Entscheides, sondern mehrere Entscheidende, die sich da komplett aufgehoben fühlen, weil das genau ihr Ding ist.

00:35:29: Könnte ich aber jetzt nie auf was anderes transportieren?

00:35:32: Ich habe jetzt genau das wieder, weil da müsste ich genau die gleichen Menschen, genau die gleiche Konstellationen wiederfinden und dann müsste ich mich als Gestalter rausnehmen und sagen Mensch, ich habe euch den Ehrgeiz.

00:35:42: Das möchte ich nicht zweimal machen, sondern es gibt tatsächlich nur einmal und dass sich das wieder so trefft.

00:35:47: also wenn mir jemand wieder das gleiche Bild bringen würde wird was anders raus kommen, weil der das einfach komplett anders mit Sicherheit haben möchte.

00:35:54: Also darum gibt's nicht richtig umfalsch.

00:35:57: vielleicht kurz zu Ihrer Frage nochmal Jeder soll das machen, aber sich hinterfragen, wo er sich wohl fühlt.

00:36:03: Und dann wird genauer Stimmige für seine Nutzung tatsächlich rauskommen.

00:36:07: Aber die Auseinandersetzung ist wichtig und ein Partner der sich tatsächlich darauf einlässt nicht irgendwo abstempelt oder was ist das?

00:36:15: Wie kann man nur... Das wird es in einem Gespräch nie geben sondern einfach mal zuhören mit Respekt zu hören Was nicht geschalterisch vertriebbar ist, das muss man natürlich sagen.

00:36:24: Das ist okay aber letztlich finden sie da so viele Möglichkeiten wenn man ein Ergebnis oder eine Kommunikation mit einem Kunden hat wo man alles was man gestalterisch irgendwo in seinem Portfolio hat.

00:36:36: also man sagt ok man lässt es jetzt raus und hat tatsächlich mit dem einfach ne absolut maßgeschneiderte Lösung die manchmal wirklich minimalistisch ist oder ist es für sich völlig in Ordnung?

00:36:45: Die auch durchgesteilt ist, völlig in ordnung Die aber manchmal so ein bisschen eklektisch ist.

00:36:50: und man sagt okay, man holt sich tatsächlich online von anderen Haltungen.

00:36:53: Stylistiken!

00:36:55: Und dann kommt man zum Schluss zu einem Ergebnis wo der Kunde echt zufrieden ist.

00:36:58: Also mich hat das schon mal beruhigt dass es bei jedem anders ist und bei jedem was anderes rauskommt.

00:37:03: Dann kann man ja eigentlich auch in dem Sinne nicht sagen ok du hast wenig Geschmack bewiesen die Sachen auszugestalten.

00:37:10: wenn's dir dann gefällt uns dann für dich feines.

00:37:13: dennoch muss ich sagen sie haben mir ein kleines Design Paper fertig gemacht für diesen Podcast Und ich habe da jetzt mal, während Sie das erzählen, mal so ein bisschen rauf geschaut.

00:37:22: und dann muss ich schon sagen.

00:37:23: Das sieht schon alles sehr, sehr stimmig aus.

00:37:25: also der Raum mit der Treppe drin, dieser Betontreppe ist superstimmig Dann sieht es mit den Hölzern und dem Schreibtisch dar und Kaminen sieht super aus, dann sieht diese Äste sehr gut aus.

00:37:37: Wir können aber für unsere Hörer vielleicht diesen Paper mal insofern weiter bearbeiten dass wir dann mal so minimalistischen Stilen, Hospitality Stil mal gegenüberstellen und den das mal zur verfügung stellen denn das sieht für mich alles super aus.

00:37:51: also der hängt dann auch bei kein bild mehr an der wand.

00:37:55: Dann ist es einfach aus einem guss.

00:37:57: so könnte man das sagen, ich glaube für den einen passt das und für den anderen passt dass.

00:38:02: die aussage von ihnen die is richtig.

00:38:04: Aber wenn ich mir ihre Sachen so anschaue, da muss ich schon sagen.

00:38:07: Man kann es auch vertöpeln.

00:38:08: also ich würde vielleicht in die eine Ecke dann noch ein Bild hinpacken und ich werde da vielleicht nochmal ne Pflanze dich überhaupt hinstellen nur weil's da ist vielleicht Und nicht unbedingt weiß dann dazu passt.

00:38:19: das heißt Es ist dann doch noch in der Profession dass dann da den finalen Schliff zu machen glaube ich kann man doch sehr viel falsch machen oder?

00:38:27: Ja!

00:38:28: Man musste echt aufpassen.

00:38:29: Also Minimalismus ist jetzt nicht weniger und reduziert sondern Da müssen die wenigen Details wirklich gut gemacht sein.

00:38:37: Und es ist auch manchmal mehr Arbeit minimalistisch zu gestalten, weil ich ja viele Dinge aufpassen muss.

00:38:43: Blickwinkel sind komplett anders viel komplexer das der Raum tatsächlich wirkt und dass er auch eine gewisse Wärme hat und nicht steril und unfertig wirkt.

00:38:57: Also das ist definitiv ein Ding.

00:38:59: Man muss natürlich jetzt sagen, wir können ja... Ich weiß nicht ob die Bilder... Können wir gerne über jedes Mal ein bisschen diskutieren?

00:39:05: Jedes Bild hat so ein bisschen seine Themen.

00:39:07: Ich habe ganz bewusst Bilder jetzt keine Praxen.

00:39:10: Das wird jetzt irgendwo, da wird man vergleichen und es ist glaube ich nicht sinnig, sondern es geht darum dass man mal so räumliche Wirkungen einfach mal diskutiert.

00:39:20: wie würden die in einem Kontext stehen?

00:39:23: also wenn ich mir jetzt die Wohnraum anschaue Der ist minimalistisch, aber auch nicht komplett minimalistisch.

00:39:30: Weil er natürlich auch Elemente von Holz hat.

00:39:33: Es gibt auch das Thema Stein, der ist sehr klar strukturiert was hier absolut wichtig ist an die Proportionen, also die Proportionell-Absolutklasse gesetzt.

00:39:43: Der Kamin wirkt am Anfang, wenn man hinschaut.

00:39:45: Ein bisschen zu klein ist aber durch die Öffnung seitlich erweitert und umhabe ich natürlich das Licht und unten auch noch mal wo ich ganz klar durch indirektes Licht im Bereich ein bisschen eintauche, ein bisschen aufweiche auch und wo ich ihn so ganz bewusst dezent in Szene setze.

00:40:02: Wie wohnt es der Raum?

00:40:03: Natürlich so nicht!

00:40:05: Also letztlich muss man auch etwas aufpassen.

00:40:07: Das sehen wir ja auch bei Kunden, wenn wir reinkommen in Räume.

00:40:10: also was jetzt außerhalb des Gewerblichen Dass man kein Buch mehr liegen lässt, ein Zeitschiff zu vermitteln.

00:40:15: Das ist ja nicht wohnend!

00:40:16: Also das hat ja nichts damit zu tun dass ich den Raum dann nutze.

00:40:19: Sondern letztlich ist es ein Bild wo die Gestaltung eigentlich ganz klar sehr viel vorgegeben ist.

00:40:26: Es ist absolut durchdacht... ...das ist wirklich gut gemacht.

00:40:30: Proportionenanteil Holz auch wie die Fugen wenn wir hier keine Sockel leisten sondern nur eine Schattenfuge.

00:40:37: Das ist einfach klasse getan.

00:40:39: und das Holzfenster ist natürlich auch ein Thema, wenn ich es nicht hätte wird der Raum schon wieder kippen.

00:40:45: Es sind sehr viele Dinge wo ich wirklich schauen muss dass der Raum genau so wirkt.

00:40:50: also kein Zufall.

00:40:51: Da steckt sehr viel Know-how drin meines Erachtens und das ist auch gut gemacht.

00:40:56: aber nochmal Summa zum Wohnen wird's wahrscheinlich nicht immer so aussehen und ist es wahrscheinlich auch etwas schwierig.

00:41:03: im gewerblichen Bereich wirds besser funktionieren.

00:41:05: die aufgeräumte Komponente, aber es ist auch nicht alles aufgehören, wenn ich in den Tisch anschaue.

00:41:11: Das sind keine durchgehende Tischplatte, sondern sie sind Fugen die nicht alle gleich sind und das lebt so ein bisschen vom Imperfektem.

00:41:18: Also ein imperfektes Element ist definitiv mit eingestrahlt.

00:41:21: Ja also wie gesagt da hätte ich immer Angst, was haben Sie ja auch schon erwähnt?

00:41:25: Wenn man so einen Raum hat und Besuch kommt dann ruhe mich erst mal vier Stunden auf damit der Halbwegs wirkt.

00:41:31: Genau!

00:41:32: Das wäre zumindest nichts für mein Geschmack.

00:41:34: Nächste Bild.

00:41:35: Sagen Sie mal etwas dazu, wir sprechen jetzt hier über ein Bild.

00:41:38: Ja beschreiben sie das mal selber sehr viel Holz, kann ich dazu nur sagen?

00:41:42: Also der Raum ist ganz klar Hospitality Design weil der Raum eine sehr hohe emotionale Wirkung hat.

00:41:49: Hier steht das Thema Küche.

00:41:52: diese Präsentation von einer Küche Von der Feuerstelle Ganz klar im Zentrum ist natürlich auch in gewisse Art und Weise minimalistisch Und puristisch hat aber einen Element Das Thema an der Decke, wo natürliches Licht so nach innen fällt.

00:42:08: Es heißt ja wirklich Schattenspiel und das spiegelt sich natürlich am Boden an den Wänden, an einem Element, dass es ganze auch eine gewisse Leichtigkeit gibt und das die ganzen auch die Stringenz nimmt.

00:42:19: Also man hat hier so das Urfeuer ins Zentrum gesetzt Und Urfeuer natürlich auch mit dem Thema Kochen wunderbar interpretiert.

00:42:28: Also ein sehr emotionaler Raum und das ist ein sehr gutes Beispiel für Hospitality Design, dass es strukturiert.

00:42:34: Das ist auch in einer gewissen Art und Weise minimalistisch aber es hat einen Element der sehr stark ist und es auch eine sehr starke emotionale Wirkung natürlich auch nimmt.

00:42:43: und ich habe ja auch Holz also das Thema Deckelwand.

00:42:47: Das Spiel natürlich alles mit rein unter Boden ist wie so ein Steinboden Das heißt, ich sitze in der Höhle, sitze an meinem Feuer und koche.

00:42:54: Also ganz weit zurück aber von der Emotion.

00:42:57: natürlich trifft es total gut.

00:42:59: Ich habe den Raum auch gesehen, das ist wirklich fantastisch muss ich ganz ehrlich sagen.

00:43:03: Das ist Thema Hospitale.

00:43:04: die Design zuwirkt ist?

00:43:06: Der gefällt mir auch richtig, richtig gut!

00:43:08: So jetzt kommen wir mal zu meinem Lieblingsbild, das untere mit der Treppe.

00:43:12: Was ist das für eine tolle Treppe.

00:43:16: Es hat natürlich auch minimalistischen Ansatz, das heißt es ist ein Funktionselement.

00:43:21: Also ich habe hier einen Teppich an einem Bodenbelag und der Weg nach oben geht eigentlich bei dem Teppi schon an und führt dann eigentlich an den Funktioneselement, dass man das Funktionenselement richtig optisch heraushebt.

00:43:35: Geht es vom Boden in das Element rein und ich habe ja ganz klare Wegeführungen dessen aber umhüllt durch erwarmtes Material mit viel Licht Und das ist auch symmetrischen, im großen Teil symmetrisch eingesetzt.

00:43:48: Zumindest was die Wandverkleidung und die Holzverkleiderung mit anbelangt.

00:43:51: Ich habe gebt ihnen auch eine Leichtigkeit also ich entkoppelte es durch Licht von der Wand Ein Hingucker und man ist sofort wenn wir den Raum nutzt wenn man ihn betritt Weiß mal sofort.

00:44:01: hier gehts nach oben Ist selbst erklärt Es ist auch nicht kühl obwohl das hier trotzdem ein weißes.

00:44:07: aber ich hab hier ein sehr angefeuertes Holz und sehr saftige Holzfarbe die natürlich auch wieder das ganze dann warm einhüllt.

00:44:16: und hier ist ganz klar suggeriert, dass es hier nach oben geht.

00:44:18: Also ich finde es total gut gemacht.

00:44:21: Das ist auch für einen gutes Beispiel so eine ekliktische Gestaltung.

00:44:24: Minimalismus ja aber es ist nicht kühl sondern ich habe hier einen gewissen Holzanteil.

00:44:31: Ich hab warme Materialien Es ist eine gewisse Symmetrie drin, also der Anteil von Minimalismus überwiegt hier definitiv.

00:44:38: Aber ich benutze Stilmittel aus dem Hospitality-Design.

00:44:41: Das ist ein Bild aus einem Hotel wo man ganz klar nochmal das Thema Wärmeemotion auch reinbringt.

00:44:46: Also Leichtigkeit und dann auch Wärmäholz hat natürlich immer ne Komponente wo ich mich sofort wohlfühle, wo ich nicht lange klären muss sondern es ist immer warm emotional und das entkoppelt eigentlich die.

00:45:00: Minimalismus finde ich ganz gut

00:45:02: Das stimmt.

00:45:03: Ja, klasse!

00:45:04: Herr Wittl das hat mich wahnsinnig gefreut.

00:45:06: da haben wir das mal gegenübergestellt.

00:45:08: es wäre mir toll wenn sie für unsere Hörer das nochmal vielleicht so eine Art Paper zusammenstellen könnten.

00:45:13: ein paar Bilder minimalismus ein paar bilden erhospitality und auf anfragen gerne an mich an henryciatopti-htc.de schick ich dann ihr paper gerne raus.

00:45:24: schreiben Sie gerne Gerhard Wittl und ihre Kontaktdaten dazu, dass alles super so das unsere Hörerinnen sich mit diesen Themen beschäftigen können.

00:45:32: Ich glaube es ist einfach ein Thema.

00:45:34: wir sprechen viel über KI Wir sprechen über alles Mögliche aber bei einer Praxisgründung wie man sich jetzt erstmal entscheidet Wie man die Räume gestaltet?

00:45:42: Dass das dann erst mal investiertes Geld ist was viele viele Jahre oder Jahrzehnte dann so bleibt damit muss man sich viel viel eher beschäftigen dass man nicht alle paar Jahre nach pflegt, nachbessert.

00:45:53: Denn ich kenne es!

00:45:54: Es wird nachfinanziert und es wird das noch besser gemacht.

00:45:57: Ich habe mich hier daran satt gesehen.

00:45:58: Ach, das war doch nur Spielerei.

00:46:00: Und das kann man meines Erachtens alles sehr gut

00:46:04: verhindern.".

00:46:05: Insofern Herr Wittl, herzlichen Dank für Ihre Zeit wieder bei mir zu Gast im Podcast zu sein.

00:46:10: Ja, ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder und ich wünsche Ihnen bis dahin eine tolle Zeit ein tolles Jahr.

00:46:18: Und vielleicht stellen Sie uns ja irgendwann einmal Ein neues Praxisprojekt vor, was man hier vielleicht über den Praxisflüssere-Podcast kennengelernt hat.

00:46:25: Und dann gehen wir das auch mal mit der Erbauerin oder dem Erbower durch so dass wir hier auch weiter wissen in diesem doch schon ein bisschen ja ich sag mal so einen anfänglich verkümmerten Bereich im Rahmen der Praxisplanung da ein bisschen aufbrechen und aufbauen können.

00:46:41: Vielen vielen Dank!

00:46:42: Gerne!

00:46:42: Herzlichen Dank für die Zeit

00:46:44: Und Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn es euch gefallen hat hinterlasst doch eine positive Bewertung und empfiehlt zu einem Freund oder einer Freundin.

00:46:51: Bis zur nächsten Episode!

00:46:53: Ihr und euer Christian Henryzi.

Über diesen Podcast

Dieser Podcast ist vollgepackt mit Business-Wissen für den erfolgreichen Zahnarzt und die erfolgreiche Zahnärztin.

Praxisflüsterer Christian Henrici interviewt interessante Persönlichkeiten aus der Dentalbranche. Ob Legenden aus Wissenschaft, Praxis und Industrie, ob Gründer oder Start up Helden - Christian bekommt sie alle ans Mikrofon. Facettenreich und kurzweilig.

Seine Gäste verraten ihre Erfolgsgeheimnisse, geben wertvolle Tipps und exklusive Business Insights. "A must hear" für alle Dental-Fans.

Hier ein Überblick über die bisherigen Staffeln:

Staffel 14 - Dentale Gründungsformen | ab Episode 182

Wir sprechen mit Zahnärzten und Zahnärztinnen, die neue Wege eingeschlagen haben, um ihre Praxis zu gründen und zu führen. Ob alles auf einmal mit Ehe, Praxis und Kindern, ungewöhnliche Kombinationen wie Klinik & Politik, oder die Mini-Praxis in bester Lage einer Großstadt – jede Episode bietet inspirierende Geschichten und wertvolle Tipps für den Praxisalltag.

Staffel 13 - Dentale Familienunternehmen | Episode 158 - 180

In jeweils 2 Episoden pro Unternehmen taucht Host Christian Henrici tief ein: zuerst in die Familienwerte und -geschichte, dann in die operative Führung, Produkte, Herausforderungen und Zukunftspläne. Ein Blick hinter die Kulissen etablierter Dentalunternehmen mit familiärem Erbe.

Staffel 12 - Die Geschichte der Zahnmedizin | Episoden 146 - 157

Wir beleuchten mutige Pioniere, Vertriebene, Zahnärzte, die durch das Nazitum gepeinigt wurden und die, die als Nazi-Sympathisanten galten. Diese kritische Auseinandersetzung ermöglicht uns, die geschichtliche Verantwortung der deutschen Zahnmedizin besser zu verstehen. Medizinhistoriker Prof. Dominik Groß begleitet uns als Experte auf dieser Zeitreise.

Staffel 11 - Produktivität und Ressourcenmanagement in der Zahnarztpraxis | Episoden 133 - 145 |

Zu Gast sind Experten und Expertinnen aus den Bereichen Gesundheit, Praxismanagement und Organisation teilen Einblicke und bewährte Strategien. Die Schwerpunkte sind: Optimierte Arbeitsabläufe, Zeitmanagement und Personalentwicklung.

Staffel 10 - Powerfrauen in der Dentalbranche - in Zusammenarbeit mit Dentista | Episoden 120 - 131 |

Portraits von herausragende Zahnärztinnen, die Außergewöhnliches leisten. Wir beleuchten zahnmedizinische und gesellschaftlich relevante Themen, verknüpfen Wissenschaft und Praxis, und betrachten die Medizin im Alltag. Erfahre alles über die vielfältigen Leistungen dieser Macherinnen und lass dich von ihrer Expertise inspirieren.

Staffel 9 - Level Up - Tellerrandwissen Extended | Episoden 111 - 119 |

Weitere Gespräche mit führenden Experten und Expertinnen aus den Bereichen Gesundheit, Kommunikation, Finanzen, Leadership und vielen mehr. Lass dich vom umfangreichen Wissen dieser Profis begeistern, setze ihre Tipps direkt um und werde mit deiner Praxis noch erfolgreicher |

Staffel 8 - Zukunft der Zahnmedizin – Die Thesen der dentalen Vordenker*innen | Episoden 91 - 109 |

Zu Gast ist die Creme de la Creme aus Implantologie, Parodontologie, Finanzen, Marketing und vielen anderen Bereichen. Sie stellen ihre Thesen auf, begründen sie und im Anschluss diskutieren sie diese mit Host Christian Henrici |

Staffel 7 - Level Up - Tellerrandwissen für Zahnmediziner und Zahnmedizinerinnen | Episoden 76 - 90 |

Gespräche mit führenden Experten und Expertinnen aus den Bereichen Gesundheit, Kommunikation, Finanzen, Leadership und vielen mehr. Lass dich vom umfangreichen Wissen dieser Profis begeistern, setze ihre Tipps direkt um und werde mit deiner Praxis noch erfolgreicher |

Staffel 6 - Dental Start-Ups | Episoden 60 - 75 |

Staffel 5 - Update 2022 - Wissen Kompakt für deine Zahnarztpraxis I Episoden 48 - 59 |

Staffel 4 - Internationale Legenden | Episoden 34 - 47 |

Staffel 3 - Youngstars | Episoden 21 - 30 |

Staffel 2 - Lieblingspraxis | Episoden 11 - 20 |

Staffel 1 - Legenden | Episoden 1-10 |

von und mit Christian Henrici

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